Der Weg zur eigenen Siebträgermaschine für Espressoprofis

Der Espresso scheint das Lieblingsgetränk der Italiener zu sein. Doch auch in Deutschland abrasiert dieses Getränk zu immer größeren Stellenwert. Immer mehr Espresso Bars eröffnen ihre Pforten, und die Karten der einheimischen Cafes werden dauernd mit neuen italienischen Spezialitäten erweitert.

Dass das Herz der Deutschen so für den Espresso schlägt, ist nicht verwunderlich. Das Getränk ist mehr als nur das, es ist ein Stück Kultur und wird immer mehr zur europäischen Geschichte. Der kleine Koffeinkick für zwischendurch ist unkompliziert und effektiv. Gleichzeitig ist er im Vergleich zu normalen Filterkaffee deutlich magenschonender.

In zwei Schlücken heiß genossen, mit Zucker verfeinert und ein Plätzchen dazu, so wird der pure Espresso gerne gereicht. Doch nicht nur unterwegs hat man inzwischen die Möglichkeit, einen sehr guten Espresso zu genießen. Denn immer mehr Maschinen vertrauen auf die Siebträgertechnik.

Geräte für Heimanwender

Eine wahre Fülle an Siebträgermaschinen existiert heute auf dem Markt. Diese Geräte reichen von günstigen Einsteigergeräten, bis zu professionellen Gastronomiemaschinen. Wer sich für die Herstellung eines echten Espresso es interessiert, der kommt allerdings nicht umhin, sich etwas wissen anzueignen. Denn es ist nicht nur die Maschine, die den Geschmack ausmacht. Ebenso die Qualität der Bohne und die passende Mühle entscheidend für das Gelingen eines guten Espresso.

Wir beginnen zu aller erst mit den richtigen Maschinen, gehen dann auf die Kaffeemühlen ein und schließlich sagen mir noch etwas zu dem richtigen Kaffee.

Kauf einer Espressomaschine

Was macht eine Siebträgermaschine zu einem geeigneten Gerät? Diese Frage dürfte sich jeder Stellen der gerade vor der Auswahl eines neuen Gerätes steht. Erst einmal ist wichtig, die passende Größe für sich auszuwählen. Eine über die Menschen eine überdimensionierte Maschine macht nur extra Arbeit und verbraucht zu viel Strom. Für einen Single Haushalt reicht ein schmales Gerät mit einem Einzelsieb.

Diese Maschinen gibt es beispielsweise Siebträger von Gastroback, von Graef, Delonghi uzu relativ günstigen Preisen. Die meisten Geräte der Preisklasse ab 80 € reichen, um ein passables Resultat zu erzielen.

Richtig interessant wird es allerdings erst in der Preisklasse ab 500 € mit der Rancilio Silvia. Diese Maschine ermöglicht es, aufgrund des gleichmäßigen Dampfdrucks, einen optimalen Espresso zu prüfen.

Noch teurere Geräte stammen beispielsweise von ECM oder Berzera. Diese Geräte in der Preisklasse um die 1000 € sind allerdings eher für Profis geeignet, die bereits Erfahrung mit dem Espresso zubereiten gesammelt haben. Eine gute Kaufentscheidung bietet Siebträgermaschinentest auf Siebland.com.

Die richtige Kaffeemühle

Dieses Gerät ist ebenso wichtig wie die Maschine selbst, denn nur mit einem richtig gemahlenen Kaffee kann überhaupt ein Espresso hergestellt werden. Auch hier bieten sich Kaffeemühlen im Preisbereich ab circa 80 € an, die billigeren sind eher ungeeignet. Markengeräte wie von Graef sind auch hier im Preis-Leistungs-Verhältnis besonders gut.

Die Bohne macht den Ton

Nun noch einige Worte zum Kaffeepulver. Wie man weiß, wird die Kaffeebohne für die Espressoherstellung zuerst gerüstet. Dadurch verliert sie an Flüssigkeit und der Geschmack ist intensiver durch die Röstaromen. Damit das Espressopulver, das sowieso schon deutlich trockener ist, nicht vollständig austrocknet, sollte es stets frisch gemahlen werden. Deswegen kauft man die kompletten Bohnen, natürlich möglichst aus biologischem Anbau, und mal Sieg direkt vor dem eigentlichen Brühvorgang.

Zuguterletzt der Tamper

Alles was jetzt noch fehlt ist ein weiteres Zubehör, nämlich der Tamper. Dieses Gerät ermöglicht es, den Espresso fest zu drücken im Sieb. Mit dem richtigen Anpressdruck von etwa 10-15 kg (siehe dazu die Diskussion im Kaffee Netz)je nach Pulver wird der Kaffee fest gedrückt. Nun wird das Sieb eingehakt und der Brühvorgang kann starten. Alles in allem dauert so der Kaffeevorgang so etwa nur ein bis 2 Minuten, plus etwa 5 Minuten Vorlaufzeit. Man sieht, man kann auch zu Hause einen Espresso schnell genießen und ist nicht immer nur auf die teuren Espressobars in der Stadt angewiesen.

Von der Kanne zur Espressomaschinemaschine

Es gibt viele Arten, einen perfekten Espresso zuzubereiten. In diesem Artikel gehen wir einmal genauer darauf ein, welche Methoden existieren und welche jeweilige Zubereitungsart für den jeweiligen Einsatzzweck an geeignetsten ist.

Der Espresso, wie wir ihn heute kennen, war nicht immer so. Die Zubereitungsmethoden damaliger Zeit unterscheiden sich in einigen Aspekten zu denen von heute. In den fünfziger Jahren war es üblich, den italienischen Espresso mit einer Kanne zuzubereiten. Diese Kanne bestand aus mehreren Einzelteilen.

Die Espressokanne

Dazu gehört das Unterteil, in welches das Wasser eingefüllt wird, das Sieb, das mit dem Espressopulver befüllt wird, und schließlich der Auffangbehälter der auch gleichzeitig zum eingießen verwendet wird. Diese drei Teile werden miteinander verschraubt und lassen so keine Flüssigkeit entweichen. Diese Kannen kennt man heute immer noch. Sie werden zum Preis von zwischen zehn und 30 € in vielen Geschäften angeboten.

Geschmack der klassischen Methode

Einer der größten Vorteile dieser Maschinen ist also der Preis. Doch wie schmeckt der damit zubereitete Kaffee?

Aufgrund des Funktionsprinzips wird das Wasser erhitzt und verdampft mit Druck durch das Sieb um schließlich als fertige Brüder Espresso oben im Auffangbehälter zu landen. Es wird so zwar schon mit Druck gearbeitet, allerdings werden keine besonders hohen Barzahlen erreicht. Da es jedoch für Espresso günstiger ist, ihn unter höherem Druck zu brühen und gleichzeitig bei geringerer Temperatur, so haben Ingenieure die Siebträgermaschine entwickelt.

Die Siebträgermaschine als Fortschritt

Diese Maschine basiert auf dem gleichen Prinzip wie die Kanne, allerdings mit dem Unterschied, dass das Wasser auf einer konstanten Temperatur vorgeheizt wird, und dann mittels Druckerzeugung durch das Sieb regelrecht gepresst wird. Der optimale Druck ist hier bei 15 bar bei 90 °C was Wassertemperatur. So wird die Espressobohne schonend überbrüht, und die Aromastoffe optimal gelöst. Dieser Vorgang geht schneller als mit der Kanne und durch den höheren Druck wird ein besseres Resultat mit einer deutlich sichtbaren Crema erzeugt.

Die Crema zeigt die Qualität

Diese wird heute als Qualitätskriterium eines guten Espresso angesehen. Die optimale Konsistenz der Crema hängt allerdings auch noch von anderen Faktoren ab. Dazu gehört zum einen die Mahlstärke des Espressopulvers. Dies muss je nach Brühvorgang angepasst werden um eine ein gutes Resultat zu erhalten. So ist es also Pflicht, sowohl für die Kanne also für die Siebträgermaschine eine extra Espressomühle anzuschaffen.

Der Preis von einer Siebträgermaschine ist abhängig von den gewünschten Funktionen und der Qualität. Hier gibt es Einsteiger Geräte ab circa 60 € bis hin zu Profigeräten im Bereich von 2000 €. Ausschlaggebend für den Preis sind das Material des Kessels sowie die Verarbeitung der einzelnen Materialien. Eine hochqualitative Maschine gewährleistet eine Konstante Brühl Temperatur und absolut dichte Dichtungsringe.

Alle Bauteile sind aufeinander abgestimmt um das perfekte Ergebnis zu erzielen. Jedoch kommt es auch auf den jeweiligen es Espressionista an, wie gut er trainiert ist in der Zubereitung.

Die beste Espressomaschine für Einstiger

Ein Einsteiger brauch kein Gerät für 1000 €, jedoch sollte man auch nicht in der billigsten Klasse einsteigen, um nicht durch technische Mängel am guten Espresso gehindert zu werden. Am besten ist, man verschafft sich dafür einmal einen Überblick auf den Testseiten im Netz. Hier wird schnell klar, welche Unterschiede es bei den Espressomaschinen gibt. Wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen will, dem empfehlen wir, sich einige Videos wie das folgende auf YouTube anzusehen, um mit der Technik des Espresso machen’s vertraut zu werden.

Wir können nur jedem raten, neben einer Espresso Kanne auch unbedingt einmal an auszuprobieren um den Unterschied einmal kennen zu lernen. Man wird erstaunt sein, welche unterschiedlichen Geschmäcker aus den verschiedenen Zubereitungsmethoden resultieren. Wir hoffen, wir konnten ein wenig Einblick in diese Thematik geben und würden uns über Feedback und Anregungen zur Vertiefung des Themas freuen. Bis dahin gutes Gelingen mit den neuen Espressomaschine.

Kaffee machen – welches Gerät ist das richtige?

Einen Kaffee trinkt eigentlich jeder gerne. Doch die meisten geben sich mit einer qualitativ minderwertigen Kaffeezubereitung zufrieden. Der in Deutschland bekannte Standardkaffee ist häufig ein sehr saures Gebräu.

Die starke Säure kommt vor allem durch den langen Brühvorgang, und auch durch minderwertige Kaffeesorten und ungeröstete Bohnen.In Italien würde man so einen Kaffee dankend ablehnen. Doch was ist das Geheimnis der Italiener?

Italien weiß wie es funktioniert

Die Antwort heißt Espresso. Für den Espresso werden die Kaffeebohnen speziell geröstet, um so mehr Aroma abzugeben und durch den Röstvorgang Gerbstoffe zu verlieren. Allerdings ist die Zubereitung der auf diese Art und Weise behandelten Boden deutlich anders als die des klassischen Filterkaffees. Der Vorgang ist deutlich kürzer, findet aber mit deutlich mehr Druck statt. Ein orginal Espresso wird mit 15 bar Druck durch einen Sieb gepresst. Das ganze findet also mit Wasserdampf und einer speziellen Maschine dafür statt.

Eine gute Kaffeemaschine

Am besten geeignet für originalen Espresso sind Siebträgeraschinen. Diese Maschinen zeichnen sich durch die perfekte Pool Temperatur und Dosierung des Pulvers aus. Wichtig ist allerdings noch zu wissen, dass der Kaffee einen bestimmten Mahlvorgang durchlaufen muss. Der Grad dieser Mahlung ist entscheidend für das Gelingen eines guten Kaffees. Nun muss mithilfe eines Tampers das Espressopulver in den Siebträger gepresst werden. Dieser wird schließlich eingehängt und der Brühvorgang gestartet.

So sieht das ganze aus:

Das ganze Verfahren ist etwas aufwändiger, das Ergebnis ist allerdings nicht mit anderen Maschinen sowie wie etwa Pad-Maschinen oder Filter Kaffeemaschinen vergleichbar. Wer es komfortabler haben möchte dem empfiehlt sich ein Kaffeevollautomat. Der ist in der Anschaffung allerdings noch mal deutlich teurer, durch die komplizierte Technik der automatisierten Mahlung und Reinigung allerdings auch anfälliger. Diese Geräte verfügen über viel Elektronik und eignen sich aufgrund ihres schnellen Ergebnisses besonders gut für Büros und öffentliche einrichtungen. Man kennt sie vielleicht auch als Automaten, in die man Geld einwerfen kann und dann den Kaffee gebrüht bekommt.

So sieht der Siebträger aus, nachdem er benutzt wurde

So sieht der Siebträger aus, nachdem er benutzt wurde

Wer es einfach aber gut haben möchte, der greift am besten zum Siebträger. Denn diese Geräte sind einfach die Klassiker in der Espressozubereitung. Es braucht zwar etwas Übung, aber dies macht das Ergebnis dann noch umso verführerischer. Dennes ist wie mit allen Genüssen: Das Wissen und Verständnis darüber bestimmen letztendlich, wie stark man etwas zu schätzen weiss. Im nächsten Artikel werden wir darüber berichten, wo man eine solche Maschine am besten kaufen kann und was ist dabei zu beachten gilt.