Kaffee machen – welches Gerät ist das richtige?

Einen Kaffee trinkt eigentlich jeder gerne. Doch die meisten geben sich mit einer qualitativ minderwertigen Kaffeezubereitung zufrieden. Der in Deutschland bekannte Standardkaffee ist häufig ein sehr saures Gebräu.

Die starke Säure kommt vor allem durch den langen Brühvorgang, und auch durch minderwertige Kaffeesorten und ungeröstete Bohnen.In Italien würde man so einen Kaffee dankend ablehnen. Doch was ist das Geheimnis der Italiener?

Italien weiß wie es funktioniert

Die Antwort heißt Espresso. Für den Espresso werden die Kaffeebohnen speziell geröstet, um so mehr Aroma abzugeben und durch den Röstvorgang Gerbstoffe zu verlieren. Allerdings ist die Zubereitung der auf diese Art und Weise behandelten Boden deutlich anders als die des klassischen Filterkaffees. Der Vorgang ist deutlich kürzer, findet aber mit deutlich mehr Druck statt. Ein orginal Espresso wird mit 15 bar Druck durch einen Sieb gepresst. Das ganze findet also mit Wasserdampf und einer speziellen Maschine dafür statt.

Eine gute Kaffeemaschine

Am besten geeignet für originalen Espresso sind Siebträgeraschinen. Diese Maschinen zeichnen sich durch die perfekte Pool Temperatur und Dosierung des Pulvers aus. Wichtig ist allerdings noch zu wissen, dass der Kaffee einen bestimmten Mahlvorgang durchlaufen muss. Der Grad dieser Mahlung ist entscheidend für das Gelingen eines guten Kaffees. Nun muss mithilfe eines Tampers das Espressopulver in den Siebträger gepresst werden. Dieser wird schließlich eingehängt und der Brühvorgang gestartet.

So sieht das ganze aus:

Das ganze Verfahren ist etwas aufwändiger, das Ergebnis ist allerdings nicht mit anderen Maschinen sowie wie etwa Pad-Maschinen oder Filter Kaffeemaschinen vergleichbar. Wer es komfortabler haben möchte dem empfiehlt sich ein Kaffeevollautomat. Der ist in der Anschaffung allerdings noch mal deutlich teurer, durch die komplizierte Technik der automatisierten Mahlung und Reinigung allerdings auch anfälliger. Diese Geräte verfügen über viel Elektronik und eignen sich aufgrund ihres schnellen Ergebnisses besonders gut für Büros und öffentliche einrichtungen. Man kennt sie vielleicht auch als Automaten, in die man Geld einwerfen kann und dann den Kaffee gebrüht bekommt.

So sieht der Siebträger aus, nachdem er benutzt wurde

So sieht der Siebträger aus, nachdem er benutzt wurde

Wer es einfach aber gut haben möchte, der greift am besten zum Siebträger. Denn diese Geräte sind einfach die Klassiker in der Espressozubereitung. Es braucht zwar etwas Übung, aber dies macht das Ergebnis dann noch umso verführerischer. Dennes ist wie mit allen Genüssen: Das Wissen und Verständnis darüber bestimmen letztendlich, wie stark man etwas zu schätzen weiss. Im nächsten Artikel werden wir darüber berichten, wo man eine solche Maschine am besten kaufen kann und was ist dabei zu beachten gilt.