Von der Kanne zur Espressomaschinemaschine

Es gibt viele Arten, einen perfekten Espresso zuzubereiten. In diesem Artikel gehen wir einmal genauer darauf ein, welche Methoden existieren und welche jeweilige Zubereitungsart für den jeweiligen Einsatzzweck an geeignetsten ist.

Der Espresso, wie wir ihn heute kennen, war nicht immer so. Die Zubereitungsmethoden damaliger Zeit unterscheiden sich in einigen Aspekten zu denen von heute. In den fünfziger Jahren war es üblich, den italienischen Espresso mit einer Kanne zuzubereiten. Diese Kanne bestand aus mehreren Einzelteilen.

Die Espressokanne

Dazu gehört das Unterteil, in welches das Wasser eingefüllt wird, das Sieb, das mit dem Espressopulver befüllt wird, und schließlich der Auffangbehälter der auch gleichzeitig zum eingießen verwendet wird. Diese drei Teile werden miteinander verschraubt und lassen so keine Flüssigkeit entweichen. Diese Kannen kennt man heute immer noch. Sie werden zum Preis von zwischen zehn und 30 € in vielen Geschäften angeboten.

Geschmack der klassischen Methode

Einer der größten Vorteile dieser Maschinen ist also der Preis. Doch wie schmeckt der damit zubereitete Kaffee?

Aufgrund des Funktionsprinzips wird das Wasser erhitzt und verdampft mit Druck durch das Sieb um schließlich als fertige Brüder Espresso oben im Auffangbehälter zu landen. Es wird so zwar schon mit Druck gearbeitet, allerdings werden keine besonders hohen Barzahlen erreicht. Da es jedoch für Espresso günstiger ist, ihn unter höherem Druck zu brühen und gleichzeitig bei geringerer Temperatur, so haben Ingenieure die Siebträgermaschine entwickelt.

Die Siebträgermaschine als Fortschritt

Diese Maschine basiert auf dem gleichen Prinzip wie die Kanne, allerdings mit dem Unterschied, dass das Wasser auf einer konstanten Temperatur vorgeheizt wird, und dann mittels Druckerzeugung durch das Sieb regelrecht gepresst wird. Der optimale Druck ist hier bei 15 bar bei 90 °C was Wassertemperatur. So wird die Espressobohne schonend überbrüht, und die Aromastoffe optimal gelöst. Dieser Vorgang geht schneller als mit der Kanne und durch den höheren Druck wird ein besseres Resultat mit einer deutlich sichtbaren Crema erzeugt.

Die Crema zeigt die Qualität

Diese wird heute als Qualitätskriterium eines guten Espresso angesehen. Die optimale Konsistenz der Crema hängt allerdings auch noch von anderen Faktoren ab. Dazu gehört zum einen die Mahlstärke des Espressopulvers. Dies muss je nach Brühvorgang angepasst werden um eine ein gutes Resultat zu erhalten. So ist es also Pflicht, sowohl für die Kanne also für die Siebträgermaschine eine extra Espressomühle anzuschaffen.

Der Preis von einer Siebträgermaschine ist abhängig von den gewünschten Funktionen und der Qualität. Hier gibt es Einsteiger Geräte ab circa 60 € bis hin zu Profigeräten im Bereich von 2000 €. Ausschlaggebend für den Preis sind das Material des Kessels sowie die Verarbeitung der einzelnen Materialien. Eine hochqualitative Maschine gewährleistet eine Konstante Brühl Temperatur und absolut dichte Dichtungsringe.

Alle Bauteile sind aufeinander abgestimmt um das perfekte Ergebnis zu erzielen. Jedoch kommt es auch auf den jeweiligen es Espressionista an, wie gut er trainiert ist in der Zubereitung.

Die beste Espressomaschine für Einstiger

Ein Einsteiger brauch kein Gerät für 1000 €, jedoch sollte man auch nicht in der billigsten Klasse einsteigen, um nicht durch technische Mängel am guten Espresso gehindert zu werden. Am besten ist, man verschafft sich dafür einmal einen Überblick auf den Testseiten im Netz. Hier wird schnell klar, welche Unterschiede es bei den Espressomaschinen gibt. Wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen will, dem empfehlen wir, sich einige Videos wie das folgende auf YouTube anzusehen, um mit der Technik des Espresso machen’s vertraut zu werden.

Wir können nur jedem raten, neben einer Espresso Kanne auch unbedingt einmal an auszuprobieren um den Unterschied einmal kennen zu lernen. Man wird erstaunt sein, welche unterschiedlichen Geschmäcker aus den verschiedenen Zubereitungsmethoden resultieren. Wir hoffen, wir konnten ein wenig Einblick in diese Thematik geben und würden uns über Feedback und Anregungen zur Vertiefung des Themas freuen. Bis dahin gutes Gelingen mit den neuen Espressomaschine.